Energy Sharing startet im Juni 2026
Vom neuen Energiegesetz für Solarstrom profitieren
Ab Juni 2026 dürfen Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer ihren überschüssigen Solarstrom direkt an Nachbarn verkaufen. Das neue Energiewirtschaftsgesetz macht das möglich. So kann Solarstrom vor Ort besser genutzt werden, die eigene Photovoltaikanlage bringt mehr Geld ein, und die Nachbarn zahlen weniger Stromkosten.

Warum Energy Sharing sinnvoll ist
Viele Haushalte mit Solaranlagen produzieren mehr Strom, als sie selbst verbrauchen. Die Batterie ist oft schon mittags voll, und die Vergütung fürs Einspeisen ins Stromnetz ist niedrig. Mit Energy Sharing können Eigentümerinnen und Eigentümer ihren überschüssigen Strom direkt an Nachbarn verkaufen. Das spart Geld, erhöht die Einnahmen und senkt die Stromkosten für die Nachbarn.
Wie Energy Sharing funktioniert
Mit der neuen Regelung müssen Anlagenbetreiber nicht alle Pflichten erfüllen, die normale Stromanbieter haben. Es reicht eine einfache Vereinbarung mit den Nachbarn, wie der Strom geliefert wird. Verträge für zusätzlichen Strom, den die Nachbarn brauchen, schließen die Abnehmer selbst ab.
Vorteile für alle:
- Eigentümer verdienen mehr als mit der Einspeisevergütung.
- Nachbarn bekommen günstigeren Strom direkt aus der Solaranlage in ihrer Straße.
- Die Umwelt profitiert, weil Solarstrom lokal genutzt wird.
Erste Erfahrungen zeigen Erfolg
Pilotprojekte in Deutschland, Italien und Österreich zeigen: Das Modell funktioniert. Besonders interessant ist es für Häuser mit großen Solaranlagen und geringem Eigenverbrauch. Frank Hettler von Zukunft Altbau rät, die Entwicklung zu beobachten, um frühzeitig Vorteile zu nutzen.
Start von Energy Sharing
Die Regelung beginnt am 1. Juni 2026. Ab dann müssen Verteilnetzbetreiber den lokalen Verkauf von Solarstrom unterstützen. Ab Juni 2028 soll Energy Sharing auch zwischen größeren Gebieten möglich sein. Große Unternehmen dürfen nicht teilnehmen.
Fazit
Energy Sharing bietet Hauseigentümerinnen und Hauseigentümern eine neue Einnahmequelle und Nachbarn günstigeren, umweltfreundlichen Strom. Wer eine Photovoltaikanlage hat, sollte prüfen, ob das Modell für die eigene Nachbarschaft passt, und sich früh informieren.
Diese Mitteilung wurde uns von Zukunft Altbau zur weiteren Verbreitung zur Verfügung gestellt.